Digital Leadership

Barbara Liebermeister: Digital ist egal. Mensch bleibt Mensch – Führung entscheidet

Im digitalen Zeitalter ändert sich vieles, rasend schnell. Das verunsichert viele Führungskräfte – auch, weil in Zusammenhang mit der Diskussion über das Thema „Digitale Transformation der Unternehmen“ immer wieder die These geäußert wird: Führung sei im digitalen Zeitalter nicht mehr gefragt, die Zukunft gehöre sich selbst steuernden Teams.

Nein, Führung wird immer wichtiger – erwidert Barbara Liebermeister in ihrem Buch. Denn in der modernen, digitalen Welt ändert sich zwar vieles, doch nicht alles: Menschen bleiben Menschen, und Führung muss sich zwar ändern, doch ist mehr denn je gefragt.

Denn je diffuser, instabiler, von Veränderung geprägter das Umfeld der Unternehmen ist, umso mehr sehnen sich die Mitarbeiter nach Halt und Orientierung. Und je „seelenloser“ die genutzten Technologien sind, umso mehr wünschen sie sich einen emotionalen Leader, der zugleich Vorbild, Impuls- und Ideengeber und Motivator für sie ist.

 

Struktur des Leadership-Buchs

Das Buch von Barbara Liebermeister ist in 12 Kapital gegliedert. In den ersten Kapiteln erläutert sie, warum Führung im digitalen Zeitalter primär bedeutet, die Beziehung zu Menschen aktiv zu gestalten; des Weiteren, warum gerade in einer Zeit, in der wir zunehmend digital kommunizieren, eine neue Sehnsucht nach Verbindlichkeit entsteht – auch bei den Digital Natives. Danach beschreibt sie in mehreren Kapiteln, unter anderem anhand ihrer Erfahrungen im Silicon Valley, warum im digitalen Zeitalter mehr denn je der Mensch und Persönlichkeit zählen. Anschließend erläutert sie an plastischen Beispielen aus dem Berufs- und Lebensalltag, wie Führungskräfte zu „Leadern“ und einer unverwechselbaren Marke werden, die andere Menschen begeistert und der diese gerne folgen; außerdem wie sie mit Hilfe ihrer Empathie und ihres Einfühlungsvermögens ihr persönliches Beziehungsnetz auf- und ausbauen.

 

Bewertung des Leadership-Buchs

Das Buch „Digital ist egal:....“ ist in einer sehr einfachen, bildhaften Sprache geschrieben, bei der man spürt: Die Autorin ist eine Expertin für Führung sowie Selbst- und Beziehungsmanagement. Besonders angesprochen haben mich die ersten drei Kapitel, in denen es explizit um das Thema „Führen im digitalen Zeitalter“ geht. Interessant fand ich auch die Schilderung der Autorin ihres Besuchs in Silicon Valley, bei dem sie unter anderem registrierte: Bei den dort arbeitenden Computer-Experten ist es geradezu verpönt, persönliche Kontakte über die Social Media zu pflegen, weil sie erkannt haben, dass diese Art der Kommunikation letztlich keine persönlichen Beziehung schafft.

Letztlich wirkt das Buch im seinem hinteren Teile leider recht willkürlich strukturiert; der rote Faden geht verloren. Seine ersten Kapitel machen es jedoch trotzdem lesenswert.

Barbara Liebermeister: Digital ist egal. Mensch bleibt Mensch – Führung entscheidet

 

Im digitalen Zeitalter ändert sich vieles, rasend schnell. Das verunsichert viele Führungskräfte – auch, weil in Zusammenhang mit der Diskussion über das Thema „Digitale Transformation der Unternehmen“ immer wieder die These geäußert wird: Führung sei im digitalen Zeitalter nicht mehr gefragt, die Zukunft gehöre sich selbst steuernden Teams.

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Denn in der modernen, digitalen Welt ändert sich zwar vieles, doch nicht alles: Menschen bleiben Menschen, und Führung muss sich zwar ändern, doch ist mehr denn je gefragt.

 

Denn je diffuser, instabiler, von Veränderung geprägter das Umfeld der Unternehmen ist, umso mehr sehnen sich die Mitarbeiter nach Halt und Orientierung. Und je „seelenloser“ die genutzten Technologien sind, umso mehr wünschen sie sich einen emotionalen Leader, der zugleich Vorbild, Impuls- und Ideengeber und Motivator für sie ist.

 

 

Struktur des Buchs

 

Das Buch von Barbara Liebermeister ist in 12 Kapital gegliedert. In den ersten Kapiteln erläutert sie, warum Führung im digitalen Zeitalter primär bedeutet, die Beziehung zu Menschen aktiv zu gestalten; des Weiteren, warum gerade in einer Zeit, in der wir zunehmend digital kommunizieren, eine neue Sehnsucht nach Verbindlichkeit entsteht – auch bei den Digital Natives. Danach beschreibt sie in mehreren Kapiteln, unter anderem anhand ihrer Erfahrungen im Silicon Valley, warum im digitalen Zeitalter mehr denn je der Mensch und Persönlichkeit zählen. Anschließend erläutert sie an plastischen Beispielen aus dem Berufs- und Lebensalltag, wie Führungskräfte zu „Leadern“ und einer unverwechselbaren Marke werden, die andere Menschen begeistert und der diese gerne folgen; außerdem wie sie mit Hilfe ihrer Empathie und ihres Einfühlungsvermögens ihr persönliches Beziehungsnetz auf- und ausbauen.

 

 

Bewertung des Buchs

 

Das Buch „Digital ist egal:....“ ist in einer sehr einfachen, bildhaften Sprache geschrieben, bei der man spürt: Die Autorin ist eine Expertin für Führung sowie Selbst- und Beziehungsmanagement. Besonders angesprochen haben mich die ersten drei Kapitel, in denen es explizit um das Thema „Führen im digitalen Zeitalter“ geht. Interessant fand ich auch die Schilderung der Autorin ihres Besuchs in Silicon Valley, bei dem sie unter anderem registrierte: Bei den dort arbeitenden Computer-Experten ist es geradezu verpönt, persönliche Kontakte über die Social Media zu pflegen, weil sie erkannt haben, dass diese Art der Kommunikation letztlich keine persönlichen Beziehung schafft.

 

Letztlich wirkt das Buch im seinem hinteren Teile leider recht willkürlich strukturiert; der rote Faden geht verloren. Seine ersten Kapitel machen es jedoch trotzdem lesenswert.

Barbara Liebermeister: Digital ist egal. Mensch bleibt Mensch – Führung entscheidet

 

Im digitalen Zeitalter ändert sich vieles, rasend schnell. Das verunsichert viele Führungskräfte – auch, weil in Zusammenhang mit der Diskussion über das Thema „Digitale Transformation der Unternehmen“ immer wieder die These geäußert wird: Führung sei im digitalen Zeitalter nicht mehr gefragt, die Zukunft gehöre sich selbst steuernden Teams.

Nein, Führung wird immer wichtiger – erwidert Barbara Liebermeister in ihrem Buch - weiterlesen

 

Denn in der modernen, digitalen Welt ändert sich zwar vieles, doch nicht alles: Menschen bleiben Menschen, und Führung muss sich zwar ändern, doch ist mehr denn je gefragt.

 

Denn je diffuser, instabiler, von Veränderung geprägter das Umfeld der Unternehmen ist, umso mehr sehnen sich die Mitarbeiter nach Halt und Orientierung. Und je „seelenloser“ die genutzten Technologien sind, umso mehr wünschen sie sich einen emotionalen Leader, der zugleich Vorbild, Impuls- und Ideengeber und Motivator für sie ist.

 

 

Struktur des Buchs

 

Das Buch von Barbara Liebermeister ist in 12 Kapital gegliedert. In den ersten Kapiteln erläutert sie, warum Führung im digitalen Zeitalter primär bedeutet, die Beziehung zu Menschen aktiv zu gestalten; des Weiteren, warum gerade in einer Zeit, in der wir zunehmend digital kommunizieren, eine neue Sehnsucht nach Verbindlichkeit entsteht – auch bei den Digital Natives. Danach beschreibt sie in mehreren Kapiteln, unter anderem anhand ihrer Erfahrungen im Silicon Valley, warum im digitalen Zeitalter mehr denn je der Mensch und Persönlichkeit zählen. Anschließend erläutert sie an plastischen Beispielen aus dem Berufs- und Lebensalltag, wie Führungskräfte zu „Leadern“ und einer unverwechselbaren Marke werden, die andere Menschen begeistert und der diese gerne folgen; außerdem wie sie mit Hilfe ihrer Empathie und ihres Einfühlungsvermögens ihr persönliches Beziehungsnetz auf- und ausbauen.

 

 

Bewertung des Buchs

 

Das Buch „Digital ist egal:....“ ist in einer sehr einfachen, bildhaften Sprache geschrieben, bei der man spürt: Die Autorin ist eine Expertin für Führung sowie Selbst- und Beziehungsmanagement. Besonders angesprochen haben mich die ersten drei Kapitel, in denen es explizit um das Thema „Führen im digitalen Zeitalter“ geht. Interessant fand ich auch die Schilderung der Autorin ihres Besuchs in Silicon Valley, bei dem sie unter anderem registrierte: Bei den dort arbeitenden Computer-Experten ist es geradezu verpönt, persönliche Kontakte über die Social Media zu pflegen, weil sie erkannt haben, dass diese Art der Kommunikation letztlich keine persönlichen Beziehung schafft.

 

Letztlich wirkt das Buch im seinem hinteren Teile leider recht willkürlich strukturiert; der rote Faden geht verloren. Seine ersten Kapitel machen es jedoch trotzdem lesenswert.

müllerschön - springende Männchen